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Weihnachtskalender :o
Hinweis: Es könnte sein, dass dir auf dem Adventskalender keine Zahlen angezeigt
werden. Hinter dem Adventskalender stecken ein paar Animationen, welche leider
beispielsweise mit einem Ad-Blocker nicht funktionieren. Dementsprechend werden
dir dann auch keine Türchen angezeigt.
Wem haben wir das noch einmal zu verdanken? Kam die grummelnde Stimme aus der
Runde. Es war Nemeit, der über den Tisch gebeugt auf sein leeres Pergament
starrte.
In Gedanken versunken erwiderte Gligossa: Die einzige Dame der Runde wollte
einen Adventskalender. Jasia hingegen rollte lediglich mit den Augen.
Mir fällt nichts ein. Kam es quengelnd von Thauron.
Das gesamte Team saß um den großen Tisch herum. Weihnachtsschmuck, Bastelsachen,
Farben, Blätter und diverses Schreibmaterial lagen auf dem blanken Holz
verteilt.
Tirigan frohlockte: Beschwert euch nicht, ich finde es toll! Da wissen wir
wenigstens, dass es was wird! Auch er war bereits munter am Basteln. Das
gelegentliche Zucken der spitzen Ohren verriet seine Konzentration.
Was machst du da eigentlich? Celtas lehnte sich derweil zum vielbeschäftigten
Neerjan. Boah, schreibst du einen Roman?
Nö, es sind lediglich zwei Geschichten und ein paar Ideen für Weiteres.
Der spinnt! Meinte Brevitas kopfschüttelnd. Ein Summen begleitete die
vielbeschäftigten Hände Tasaros, der fleißig Bilderchen ausschnitt und sodann
wieder zusammen klebte.
Menno. Ich komm mir nutzlos vor.Es war wieder Thauron, der seine alten Knochen
knacken ließ.
Ramor hob den Blick und betrachtete die andere Ziege einen Moment lang, dann
stahl sich ein Schmunzeln auf sein Gesicht. Ich weiß, wie du dich nützlich
machen kannst.
Ach und wie?
Komm mal mit! Er griff nach Thaurons Hand und zog diesen weg vom Tisch in die
Mitte des Raumes. Stillhalten.
Dann ging er wieder zurück und sammelte einige Gegenstände der
Weihnachtsdekoration zusammen, womit er wieder zu Thauron trat.
Nach und nach wurden die Köpfe der anderen Mitglieder gehoben. Man betrachtete
die beiden Wuschels; den Jüngere, der immer wieder um Thauron herumging und der
Ältere, der mit gelegentlichem Aua! oder Das piekt! die Stille durchbrach.
Am Ende trat Ramor mit einem breiten Grinsen zurück. Tadaaaaaaa! Dein Beitrag
zum Adventskalender.
Gligossa hob angesichts des Ergebnisses eine Augenbraue. Jasia legte die Hand
vor den Mund und kicherte, während Tasaro in brüllendes Gelächter ausbrauch.
Du spinnst doch! Thauron blinzelte angesichts seiner Verschönerung heftig,
bevor er sich kräftig schüttelte, sodass sämtliche Äste und Zweige
herunterfielen. Begleitet mit dem Klirren der einen oder anderen zerspringenden
Weihnachtskugel.
Es war fast schon niedlich, wie die große Ziege noch ein letztes Stück Ast aus
ihrer Rüstung zog und sich dann auf den Sessel vor dem Kamin plumpsen ließ. Die
Arme wurden schmollend vor der Brust verschränkt. Immer ich!
Oh oh, wenn die Ziege schmollte, sollte man sie wohl besser in Ruhe lassen. So
dachten zumindest die meisten anderen und konzentrierten sich wieder auf ihre
Arbeiten. Der Eine oder Andere hatte trotzdem noch immer ein Schmunzeln im
Gesicht.
Nur die kleine Jasia mochte Thauron so nicht sehen und hüpfte kurzentschlossen
auf dessen Schoß. Ach komm, so ein wenig Spaß hat noch niemanden geschadet.
Solange es nicht auf deine Kosten geht? Ein schiefer Blick glitt über die
Lamai-Dame. Jeder, der Thauron kannte, wusste bereits, dass er so sicher nicht
lange schmollen würde. Der letzte Rest Unmut wurde beiseite gefegt, als sich die
kleine Hand kraulend in den Nacken der Ziege verirrte. Der Kopf fiel nach vorne,
die Augen wurden geschlossen, als das Brummen der Ziege erklang. Ja, das
gefällt dir", kam es noch von Jasia.
Man sieht die Adventskränze weit und breit,
und weiß genau: bis Weihnachten ist nicht mehr weit.
Ihr werdet sehen, wie schnell die Tage verrinnen
fangt so langsam an, euch für Weihnachten zu besinnen.
(unbekannter Verfasser)
Von drauss vom Walde komm ich her,
Ich muss euch sagen, Ihr gammelt wieder sehr.
Überall seh ich euch sitzen,
Vielleicht könnt ihr am Fort mal Schwitzen?
Und droben an der Flagge warten
Oder einmal nur beraten?
Und wie ich strolch`durch des finstern Tann,
Da riefs mich mit heller Stimme an:
Hey du rief es, altes Haus
Wir fangen an, ich lauf vorraus.
Das Tor ist offen, die Fahne geklickt.
Was will man mehr, das war mal geschickt.
Ob Magier oder Krieger müssen nun,
alles andere ausser ruhn.
Weiter geht es, in die nächste Schlacht,
wir werden es schaffen, das wäre ja gelacht.
Ich sprach in die Menge und weiter gehts
Denn es macht uns allen ganz schön feetz.
Die Reise geht weiter, ans nächste Fort,
Hoffentlich sind die Feinde noch nicht dort.
Wir werden siegen, der Wille ist stark.
Wir machen sie fertig, auf den letzten Schlag.
By Lalari
Und mit welchen drei Sachen haben wir es hier zu tun?
Hat ein weißes Röckchen an,
freut sich, dass es fliegen kann.
Fängst du's mit den Händen ein,
wird es bald vergangen sein.
Ich kenne einen guten Mann,
im Winter liebt ihn jedermann.
Doch, wenn die Sommerblumen blüh'n ,
kümmert sich kein Mensch um ihn.
Der Mann in vielen Stuben steht
und niemals von der Stelle geht.
Im Winter halt' ich dich schön warm,
im Frühling nimmst du mich auf den Arm.
Im Sommer willst du nichts von mir wissen,
im Herbst wirst du mich anzieh'n müssen.
Also das können wir doch nicht zulassen, wer soll die Stiefel der Kinder füllen?
Morgen um 19:30 Uhr heißt es für euch: setzt eine Weihnachtsmütze auf und
vernichtet die Grinche. Befreit den Nikolaus!
(Mehr Informationen erhaltet Ihr Morgen.)
Nein, wir haben die Auflösung nicht vergessen:
Hat ein weißes Röckchen an,
freut sich, dass es fliegen kann.
Fängst du´s mit den Händen ein,
wird es bald vergangen sein.
Natürlich! Die Schneeflocke.
Ich kenne einen guten Mann,
im Winter liebt ihn jedermann.
Doch, wenn die Sommerblumen blüh´n ,
kümmert sich kein Mensch um ihn.
Der Mann in vielen Stuben steht
und niemals von der Stelle geht.
Wer liebt es nicht, sich bei Eis und Schnee an einen warmen Ofen setzen zu
können?
Im Winter halt´ich dich schön warm,
im Frühling nimmst du mich auf den Arm.
Im Sommer willst du nichts von mir wissen,
im Herbst wirst du mich anzieh´n müssen.
Der Mantel!
Oh nein... der Nikolaus wurde gefangen -
kommt, wir müssen ihn befreien!
Heute am 06.12.2013 erscheinen um 19:30 Uhr die Grinche in der War-Zone.
Setzt euch Eure Weihnachtsmützen auf, findet sie und vernichtet sie!
Das Reich, welches die meisten Kills vorweisen kann, erhält eine kleine
Belohnung.
Zweifel eines Wichtels
Boah kam es geschafft von dem kleinen Wichtel, nachdem er eines der schweren
Pakete entgegen genommen hatte. Er und seine Brüder und Schwestern hatten das
Boot bereits zur Hälfte geleert, was man gut am Tiefengang von diesem erkennen
konnte.
Auf dem Steg stapelten sich die bunteingewickelten Geschenke und der jüngste aus
der Runde hatte das Gefühl, es sei kein Ende in Sicht. Rasch war mit dem Ärmel
seines Anzuges der Schweiß von der Stirn gewischt.
Was ist los? wurde er von einem seiner älteren Brüder gefragt.
Naja.. also eigentlich ein Seufzen entwich seinen Lippen.
Nun sag schon! wurde er ermutigt, während sich die Hand des Größeren auf seine
Schulter legte.
Ich bin ja noch nicht so lange dabei aber eigentlich wieder ein Seufzen.
Also nicht falsch verstehen, ich mag die Arbeit ja. Aber es ist sehr
anstrengend und wofür? Wir rackern uns das ganze Jahr über an, tragen die
Wünsche der Kinder zusammen und versuchen sie zu erfüllen aber am Ende bekommt
nur der Weihnachtsmann den Dank.
Der Bruder zog eine Augenbraue in die Höhe. Ist das dein Ernst? lautete die
Frage. Auch wenn er dem jungen Mitstreiter keine Möglichkeit einer Beantwortung
ließ. Wir tun dies doch nicht, um von den Kindern ein Danke zu erhalten. Auch
die Milch und die Kekse sind doch nicht unser Lohn.
Und was ist es dann? Der Kleine blinzelte irritiert, da er es wirklich nicht
wusste.
Eine Antwort erhielt er jedoch nicht. Der lauter werdende Glockenklang kündigte
eine weitere Person am Hafen an.
Der Schlitten - gezogen von 6 prachtvollen Rentieren - kam neben dem
Geschenkberg zum Stehen. Und der Weihnachtsmann kletterte von der Sitzfläche.
Ein Knacken der Knochen begleitete ihn, als er sich streckte und regte.
Der Blick glitt über die Geschenke und seine Helfer. Sind das die Letzten?
Die Wichtel nickten fast alle. Nur der Kleine stand etwas abseits und
betrachtete aufmerksam das Geschehen.
Das Augenmerk des Weihnachtsmannes blieb auf diesen hängen. Der Kopf wurde zur
Seite gelegt. Konnte er Gedanken lesen?
Alles in Ordnung mit dir?
Ja ja kam die Antwort und das Interesse seiner Augen ruhte nun auf seinen
Schuhspitzen. Hm.. müssten mal wieder geputzt werden.
Na dann wollen wir mal. Der Weihnachtsmann begann die Geschenke in den braunen
Sack zu packen, der auf dem Schlitten lag. Rasch nahmen auch die Wichtel nun
wieder ihre Arbeit auf und halfen wo es nur ging.
Als die Geschenke verstaut waren und die Streben des Schlittens sich unter der
neuen Last bogen, klatschte der Weihnachtsmann in die Hände und trat wieder an
seinen jüngsten Helfer.
Wie lange bist du jetzt schon hier?
8 Monate.
Du zweifelst an dem, was ihr hier tut. Es war keine Frage, die er dem Jungen
stellte.
Naja Verdammt, was hatte er sich nur gedacht?
Der Weihnachtsmann streckte ihm die Hand entgegen. Komm mit ihn auffordert.
Erst nachdem er ein zustimmendes Nicken zweier anderer Wichtel erhalten hatte,
legte er die kleine Hand in die des alten Mannes.
Der Weihnachtsmann führte ihn zum Schlitten und bedeutete ihm, aufzusitzen. Was
er nach kurzem Zögern auch tat.
Schließlich hoben die Rentiere wieder ab und zogen den Schlitten samt der beiden
Männer in den Nachthimmel hinauf.
Groß wurden die Augen und alles um ihn herum wurde von dem Kleinen fast
aufgesaugt. Er war den Sternen noch nie so nahe gewesen. Die feinen Wolken,
welche sie durchbrachen. Ständig begleitet von dem Klingen der Glocken.
Der Flug dauerte nicht einmal so lange, doch dem Kleinen kam es wie eine
Ewigkeit vor, es war aufregend den Luftzug in den Haaren zu spüren und die
Sterne vorbeirauschen zu sehen.
Aber alles hatte bekanntlich auch ein Ende. Und somit auch diese Reise. Ihr Ziel
war ein Kinderheim. Beide wurden von einer Schar eifriger Kinder empfangen,
welche sie sofort umringten, kaum dass der Schlitten vor dem Haus zum Stehen
gekommen war.
Einige der leuchtenden Kinderaugen waren auf die Rentiere gerichtet, aber die
meisten doch eher auf den Weihnachtsmann. Nur der kleine Wichtel
Wieder ein Seufzen des Kleinen, als er auch schon den Sack packt und vom
Schlitten hob. Er drehte sich etwas zur Seite, hielt aber abrupt inne als etwas
an seinem Anzug zog. Vier Kinder hatten sich dicht vor ihm aufgestellt und
starrten ihn an. Kaum kleiner als der Wichtel aber mit viel weniger Kraft. Was
ist das?
Er war es nicht gewohnt, mit Menschenkindern zu sprechen. Ähm eure Geschenke.
Die sind alle für uns?
Aber so langsam entspannte er sich wieder, Aber klar doch.
Man betrat das Haus und suchte den Gemeinschaftsraum auf. Eine angenehme Wärme
schlug den beiden entgegen.
Es dauert ein wenig, als die Kinder von ihren Betreuerinnen aufgefordert wurden,
sich anzustellen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Jedes Kind trat vor, sagte ein
kleines Gedicht oder eine Geschichte auf und erhielt vom Weihnachtsmann ein
Geschenk, welches der Wichtel diesem überreicht hatte.
Die Kinder waren damit beschäftigt ihre Geschenke zu öffnen und staunten
angesichts der Spielzeuge, Kleider und Leckereien nicht schlecht. Jeder bekam
etwas, das er sich gewünscht hatte. Ob es nun auf seinem Weihnachtszettel
gestanden hatte oder nicht. Das Strahlen der Kinderaugen sagte mehr, als das oft
schüchterne Danke, welches den beiden entgegnet wurde.
Am Ende war der Sack leer und es gab Kekse und Milch für den Weihnachtsmann und
seinen Helfer. Die überschwänglichen Danksagungen der Betreuer ließen den
Weihnachtsmann schmunzeln.
Als Beide wieder auf dem Schlitten saßen und zurück in Richtung Heimat
aufgebrochen waren, sah der Weihnachtsmann den Wichtel an. Und weißt du nun,
warum deine Arbeit so wichtig ist?
Ein leichtes Nicken folgte. Es tut mir Leid. Nicht der Dank ist das wichtigste
sondern das Lächeln in den Gesichtern der Kinder, die Freude die man mit
Kleinigkeiten bereits schenken kann.
Genau! Und ohne dich und deine Brüder und Schwestern, könnten wir dieses
Lächeln nie auf die Gesichter der Kinder zaubern.
Kleinere und auch größere Unfälle - Teil 1
Adventszeit steht doch für Ruhe, Beharrlichkeit, Gemütlichkeit.. oder? Von
wegen! Ein entnervtes Schnauben kam von Neerjan, als er erneut hinter den
kleinen Lamai trat und dessen Körperhaltung zu korrigieren versuchte. Pass doch
auf!
Die beiden waren ja auch nicht allein, hilfesuchend glitt der Blick weiter zu
Gligossa und Tirigan. Nur sah es nicht danach aus, als wollte man Neerjan diese
Bürde abnehmen. Eher im Gegenteil! Tirigan hatte bereits die Hand gehoben und
sein Schmunzeln dahinter zu verbergen versucht. Verdammt!
Konzentration zeichnete sich auf dem Gesicht Celtas ab, als er erneut den Stab
hob und herum schwang. Endlich hatte er es geschafft! Ein Blitz löste sich aus
dem Himmel und sauste zur Erde hinab. Neerjan wollte bereits einen
triumphierenden Laut ausstoßen, als ihm bewusst wurde, welchen Kurs der Blitz
einschlug. Achtung!
Aber es war zu spät. Nur wenige Zentimeter neben Gligossa versank der
Lichtstrahl im Boden. Erschrocken sprang dieser zurück. Ey!
Das war knapp. Nun waren es Neerjans Lippen, um welche sich ein Schmunzeln
bildete. Nur der kleine Celtas konnte einem Leid tun. Vor Entsetzen hatte er den
Magierstab bereits fortgeschleudert und den Kopf eingezogen. Hatte er überhaupt
noch einen Hals? Ausgerechnet beim Cheffe. Sorry, tut mir leid.. das wollte ich
nicht... Stammelte der Lamai, bevor die Hände seinen Mund verdeckten.
Gligossa kam jedoch nicht dazu, etwas zu erwidern. Ein Pfeil landete vor seinen
Füßen im Boden. Was ? - Weiter kam er nicht, da bereits Brevitas näher kam.
Zeit für unser Wettschießen. Damit hatte Celtas wohl mehr Glück als erhofft.
Der Vorfall war vergessen und Gligossa strahlte wie ein kleiner Junge. Na ja
klein war er ja, aber der Bart machte den Eindruck eines Kindes zunichte. Zieh
dich warm an. Du hast keine Chance! erwiderte er großspurig.
Gesagt getan, die beiden stellten sich auf, spannten Ihre Bögen und legten die
Pfeile an. Celtas machte sich noch immer neben Neerjan klein, während dieser wie
auch Tirigan gespannt dem Duell der beiden Kontrahenten folgten. Ein Zischen
erfolgte, während die Pfeile in hohem Bogen erst gen Himmel und dann gen Erde
steuerten.
AUTSCH AHHHHH . HILFE..! Nun waren es fünf, die alles stehen und liegen
ließen und in die Richtung stürzten, aus der das Gefluche kam. Kaum waren sie in
Sichtweite, konnte Neerjan nicht mehr an sich halten und brach in schallendes
Gelächter aus.
Vor ihnen tauchte eine Ziege in orangefarbener Rüstung auf, deren Fuß mit einem
Pfeil am Boden feststeckte. Verdammt nochmal, wer war das? Erklang es von
Ramor, dessen giftiger Blick dem am Boden liegenden Neerjan traf.
Ein erneuter Lachkrampf schüttelte Neerjan, der nicht mehr fähig war, etwas zu
erwidern. Ähm . kam es stattdessen von Gligossa, der den Pfeil sehr gut
zuordnen konnte und wahrscheinlich am liebsten seinen Köcher versteckt hätte.
Wie konnte das nur passieren?, murmelte er unschuldig, während er der Ziege
zur Hand ging, den Fuß vom Boden zu lösen. Am Ende war es Brevitas, der seine
Schulter als Sütze zur Verfügung stellte. Der Tag war somit zumindest in dieser
Hinsicht beendet.
Kaum war die Gruppe in das behaglich warme Haus getreten, stieg ihnen der Geruch
frisch gebackener Plätzchen in die Nasen. Ui.. Hey kann mal jemand helfen?
Brevitas lud seine Last auf einem Stuhl ab und schaute um die Ecke. Dort wo
Jasia am Werkeln gewesen war.
Ein Seufzen von dieser und schon holte sie den Erste-Hilfe-Kasten vom Regal und
trat zu Ramor, dessen Fuß erst einmal bandagiert wurde. Ein Kopfschütteln in die
Runde, bevor sie einen Teller hervor holte und diesen mit einer Auswahl an
warmen Plätzchen belud. Dies wurde sodann dem Rest vor die Nase gestellt. Hier
zum Kosten.
Skeptisch war der Blick Neerjans zum Teller gewandert. Hast du die gemacht?
Endlich kehrte das Strahlen in Jasias Gesichtszüge zurück, ein Nicken folgte.
Brevitas hingegen schluckte, gefolgt von einem gemurmelten Ohoh.. Ach habt
euch nicht so! Kam es von Gligossa, der sich eines der kleinen Teigstückchen
heraussuchte und herzhaft hinein biss. Das folgende Knacken durchbrach die
Stille. Verdammt noch mal der Keks flog durch die Luft und landete mit einem
kleinen Knall an der Wand, bevor er zu Boden ging. Ein Blick darauf zeigte, dass
kein Stück fehlte.
Der Handballen Gligossas wurde gegen dessen Unterkiefer gedrückt. Ich hab mir
nen Zahn abgebrochen... kam es genuschelt vom Zwerg.
Nun war es an Brevitas, Tirigan und Neerjan in Gelächter auszubrechen, sogar der
junge Celtas stimmte nach kurzem Zögern mit ein. Nur Jasia war wohl nicht so
recht zum Lachen zu Mute...woran das wohl lag?
Hey wir sind fertig mit dem Baum. Kam es nach Kurzem aus dem Nebenzimmer. Die
anderen reihten sich hinter Tirigan ein, als dieser der Stimme folgte und den
großen Gemeinschaftsraum betrat. Neben dem flackernden Feuer im Kamin war eine
große Tanne aufgestellt worden. Nemeit, Tasaro und Thauron standen stolz bei dem
geschmückten Baum.
Hoch bis an die Decke reichte dieser, verziert mit allerhand bunten Kugeln,
Zuckerstangen, Kerzen und Lametta. Angesichts der Farbvielfalt fiel es Ramor,
der das humpelnde Schlusslicht bildete, schwer, den Blick darauf zu heften.
Blinzelnd sah er das Gebilde von oben bis unten an. Die Spitze fehlt, stellte
er dann lakonisch fest.
Klar doch, die kommt immer zum Schluss, wenn alle dabei sind. War es Eifer,
den man da aus Tasaros Stimme erkennen konnte?
eine kleine Vorschau... wie es morgen weitergeht:
Kleinere und auch größere Unfälle - Teil 2
Und da wir nun vollzählig sind Nemeit nahm einen glitzernden Engel vom Tisch
auf und überreichte ihn Tasaro mit einer feierlichen Verbeugung. Dieser ergriff
ihn und sah Thauron vielsagend an. Die große Ziege umfasste die Taille des
Dunkelelfen und hob ihn in die Höhe. Der Baum schwankte bedrohlich, als Tasaro
den Engel auf die Spitze setzte.
Der ist schief. Der Einwand kam von Tirigan der sich extra etwas zurückgelehnt
hatte, um das ganze genau unter die Lupe nehmen zu können. Es verging eine ganze
Weile, in der Tasaro den Engel ein wenig nach links oder rechts rückte, nach
vorne oder hinten kippte, bis endlich alle zufrieden waren. Perfekt erklang es
sogleich von Jasia.
Na endlich, der Kleine sieht aus wie nen Leichtgewicht, aber ich würde ihm
dieses Jahr nichts vom Gänsebraten abgeben", murmelte Thauron, als er Tasaro
wieder auf den Boden stellte.
Es war spät geworden und es wurde Zeit, den Tag ausklingen zu lassen. So
beschloss man, sich noch gemütlich zusammenzusetzen. Gesagt getan, verteilten
sich alle in der Stube. Einige saßen auf Stühlen oder Sesseln, andere hatten
sich ein Kissen gekrallt und es sich auf dem Boden gemütlich gemacht. Es wurde
noch ein wenig Mitleid an Ramor verschenkt, ein wenig über die Geschehnisse
getratscht und Gligossa mit einem Eisbeutel versehen.
Thauron war es, der irgendwann die Nase rümpfte. Was riecht denn hier so
angekokelt? Die Frage war noch nicht zu Ende formuliert, als Tirigan und
Brevitas bereits aufsprangen. Der Baum! Und tatsächlich hatte dieser von einer
der vielen Kerzen Feuer gefangen, welches sich rasch durch die trockenen Äste
ausbreitete. Nun erhob sich auch der Rest. Tirigan, Brevitas, Neerjan, Thauron
und Gligossa waren bereits auf dem Weg, Eimer mit Wasser heranzuschaffen,
während Jasia, Ramor und Celtas entsetzt zuschauten wie Tasaro und Nemeit
tatsächlich Decken holten, um damit zu versuchen, das Feuer einzudämmen.
Als die fünf Herren mit ihren Eimern zurückkehrten, wurde nicht lange gezögert.
Mit Schwung wurde das Wasser über dem Baum ausgeschüttet und zischend erstarben
die Flammen unter der Feuchtigkeit.
Das war knapp. Kam es von Thauron, als sich der Rauch langsam wieder legte.
Die Stimmung wandelte sich in allgemeine Erheiterung, als die Blicke über Jasia,
Celtas und Tasaro glitten. Hättet ihr uns nicht vorwarnen können? Es war
Jasia, die als erste ihre Stimme wiederfand und begann, sich das Wasser aus dem
Gesicht zu wischen. Da standen die drei wie die sprichwörtlichen begossenen
Pudel zwischen den Wasserträgern und den Resten des Baumes.
Nachdem das Lachen verebbt war, drehte sich Thauron zu Nemeit: Ich hatte dir
doch gesagt, du sollst die Kerzen nur an den Rändern anbringen und darauf
achten, dass keine anderen Äste zu dicht darüber hängen! Tut mir Leid .
Es vergingen einige Tage, in denen nichts Nennenswertes geschah und der
turbulente Tag des Schreckens in den Hintergrund glitt. Das Häuschen war
ausgelüftet worden, ein Ersatz für den Baum stand geschmückt in der Ecke,
diesmal hatte man auch vorsichtshalber auf die Kerzen verzichtet. Geschenke
waren unter dem Baum verteilt worden, manch kleinere aber auch das eine oder
andere größere Exemplar. Schick eingewickelt, mit Schleife und einem
Namensschildchen, für wen welches Geschenk gedacht war. Der Tag der Bescherung
rückte näher.
So kam es auch, dass eines Nachts Tirigan alleine im Gemeinschaftsraum
weilte.Den Blick immer wieder von den Zeilen seines Buches gehoben, die
Geschenke waren doch wesentlich interessanter. Es verging eine halbe Stunde, bis
die Ohren zu zucken begannen. Nein, es war kein Laut in dem Haus zu hören.
Perfekt!
Das Buch flog zur Seite und Tirigan stürzte auf den Baum zu. Rasch waren die
Geschenke gefunden, deren Namensschildchen den seinen trugen. Eins nach dem
anderen wurde vorsichtig geschüttelt und das Rätselraten um den möglichen Inhalt
begann.
Aber Moment, was war das? In der hintersten Ecke verbarg sich ein riesiges
Geschenk. Größer als alle anderen und auf dem Schild stand tatsächlich Tirigan!
Mit etwas Mühe holte der Dunkelelf das Monster hervor. Anheben und schütteln?
Nein, das war bei dieser Größe nicht erfolgversprechend. Ach egal, er könnte es
ja wieder einwickeln!
Rasch zog er an den Enden der Schleife und riss das Geschenkpapier entzwei. Die
Augen des Blauhäutigen wurden immer größer, als er endlich sah, was sich dort
verborgen hatte. Ein Bobby Car!
Rasch war die Verpackung in der Stube verteilt und der Spitzohr saß auf dem
leuchtend roten Teil. Brumm Brumm Immer schneller stieß er sich mit den
Füßen ab, hielt mit einer Hand das Lenkrad, während mit der anderen die Hupe
betätigt wurde: Miep Miep. So zog Tirigan seine Bahnen durch die Stube. Es
geschah, was kommen musste: das herumliegende Schleifenband verhedderte sich in
den Rädern des Bobby Car. Die Räder blockierten, gerade als er neu Schwung
geholt hatte. Ein lautes Krachen und Scheppern hallte durchs ganze Haus. Das
kleine Gefährt hatte sich überschlagen und der Dunkelelf war kopfüber in den neu
hergerichteten Weihnachtsbaum gestürzt
Nachdem Ihr am Freitag erfolgreich den Nikolaus befreit habt, heute eine kleine
Erinnerung daran:
Außerdem konntet Ihr am Sonntag nach einer ansehnlichen Schlacht und dem Lösen
diverser kleinerer Aufgaben unseren Tasaro befreien:
Wir bedanken uns für die rege Teilnahme!
Ein Tag ohne Blutvergießen
Jadian kniff die Augen zusammen und beobachtete von Weitem die Menschen, die
sich im Tal des Daen Rha um einen winzigen, verkrüppelten Nadelbaum versammelt
hatten.
Es war eine kleine Gruppe von Männern und Frauen, allesamt in Lumpen gekleidet,
die sich an den Händen hielten und reglos verharrten, während ein Greis auf
einer Flöte ein einsames Lied spielte. Die Töne hörten sich in seinen Elfenohren
so grob und falsch an, dass Jadian den alten Mann am liebsten mit dessen
Instrument verprügelt hätte. Und dennoch weckten die Klänge in ihm Erinnerungen,
die er lange in sich begraben hatte.
Vor seinem geistigen Auge sah er einen ähnlichen Baum wie jenen dort unten in
der Schlucht. Geschmückt mit zahllosen Glasscherben und winzigen Tierfiguren aus
Bast, die sie angefertigt hatte. An den Enden der dicksten Zweige hatten Flammen
kalten Feuers gelodert, welche die unmittelbare Umgebung in ein düsteres Licht
getaucht hatten. Sie hatte bei ihm gesessen, dicht an ihn gedrängt, Schutz vor
dem beißenden Wind suchend, ihre Linke in seine rechte Hand gefaltet. Die Luft
war erfüllt gewesen von ihrer Stimme, die weder besonders wohlklingend noch
sanft oder zart gewesen war. Ein typisches Menschenlied hatte sie gesungen, mit
tumben Worten und einer mehr als schlichten Melodie. Er hatte nie verstanden,
warum die Menschen so auf diesem Brauch beharrten, eines weiteren Menschlings
gedachten, der seit beinahe zwei Jahrtausenden tot war, zu dessen Andenken einen
Baum schmückten, Habseligkeiten austauschten und plumpe Lieder sangen. Ihr
zuliebe hatte er jenen Abend an diesem Ritus teilgehabt - und er war zum
Schönsten geworden, das er mit seiner traurigen Vergangenheit vorzuweisen hatte.
Jadian blinzelte verzweifelt gegen die Tränen an, die ihm aus den Augen perlten
und seine Wangen hinab liefen. Beinahe krampfartig umschloss seine linke Hand
den schlichten Opal, den er um den Hals trug, befestigt an einem Band, das sie
aus ihrem Haar geflochten hatte. Das war ihr Geschenk an ihn gewesen. Sie hatten
sich geliebt in jener Nacht vor sieben Jahren. Es war gleichzeitig das letzte
Mal gewesen, das sie hatten beieinander sein sollen.
Heute hielt ein kleines Mädchen seine rechte Hand, so wie sie es damals getan
hatte. Ihr Haar hatte dieselbe silbrige Färbung wie das seine, die Ohren liefen
nicht ganz so spitz zu. Inari war ihr Name, und sie war sein Ebenbild, hatte bis
auf die smaragdgrünen Augen nichts mit ihrer Mutter gemein. Vor etwas mehr als
sechs Jahren hatte er sie aus einem kleinen ignisischen Dorf nahe der Grenze zum
Waldlandreich zu sich geholt, nachdem die dort ansässigen Menschen ihre Mutter
zum Tode verurteilt und hingerichtet hatten - weil sie das Kind eines Elfen zur
Welt gebracht hatte.
Das Flötenspiel verstummte. Jadian vernahm einen knappen Applaus und Gelächter,
das der Wind zu ihm herauf trug. Er unterdrückte seinen Hass und wandte sich ab,
umschloss die Hand seiner Tochter fester und führte sie fort von hier, zurück in
Richtung Heimat. Nur an diesem einen Tag würde er kein Blut mehr vergießen.
Diesen heiligen Abend würde er nicht entweihen, würde nicht den hasserfüllten
Schlächter hervorbrechen lassen, der er in Wirklichkeit war.
Nur ihretwegen.
von Jadian
An diesem wunderschönen Samstag wird es ein wenig knifflig - das heutige Türchen
beinhaltet nämlich ein Weihnachtspuzzle :)
Sobald Du einen aktuelleren Browser verwendest, siehst du hier ein
Weihnachtspuzzle:)
Daen Rah stößt sich den großen Zeh
und jammert laut herum;
derweil legt Thorkul
wahllos alles um.
Vesper legt die Syrten flach,
weil er nicht anders kann
und überall am Bind
zicken sich die Spieler an.
Unsere Welt besteht aus Pixel
gemalt aus Gedanken,
könnte unendlich sein
doch NGD setzt die Schranken.
Die Zwerge sind betrunken
und die Drachen nicht mal zahm.
Ein paar Narren retten schnell die Welt,
wenn grad kein andrer kann.
Gligossa steht mittendrin
und fühlt sich übersehen;
während zwei Syrten und ne Iggin
eine Runde jagen gehen.
Die Waffen werden niedergelegt
dafür ist jetzt die richtige Zeit.
Der bärtige Mann im roten Kostüm
steht schon bald bereit.
Das Ahnenblut der Tordrachen
Es ist eine kalte Nacht wie jede andere. Die Fenster Eures Hauses sind übersät
mit kleinen Eisblumen, die wie Kristalle fein aneinander gereiht sind und so ein
kleines Kunstwerk bilden. Ihr legt Eure Waffen unter dem Fenster ab und pustet
über die eingestaubte alte Truhe, die Euch Dagmar einst gab. Ihr öffnet Sie und
findet eine alte Rolle aus Pergament. Eine unruhige Aura geht von Ihr aus und
zieht Euch doch sogleich in ihren Bann. Eine flüsternde Stimme setzt sich in
Euer Ohr...
"Ihr da! Narr! Starrt mich nicht so dumm an!", steht an oberster Stelle
geschrieben. "Nun, wenn Ihr schon nicht Eure Augen von mir nehmen könnt, oder es
vor Angst nicht wagt, so seid Ihr einer derer, die würdig sind, dies zu lesen."
Aufmerksam lest Ihr die ersten Zeilen, wobei Euch eine Stimme im Ohr sitzt, und
Euch dies erzählt, als würdet Ihr gar nicht lesen, sondern jemandem aufmerksam
lauschen. "Ihr werdet mir dies nicht glauben, und doch ist es wahr, ebenso wahr,
als dass man Euch nicht glauben wird, was die Wahrheit ist. Diese Welt ist
schöpferisch, aber auch zerstörerisch. Alles hat seinen Kreislauf, Licht und
Schatten oder Leben und Tod. Ja, all dies ist ein einziger Teufelskreis, doch
nicht nur für Euch, sondern auch für den Rest dieser Welt. Es ist schon einmal
passiert, und es wird wieder passieren. Ein Kommen und Gehen. Verwirrend für
einen schwachen Geist wie den Euren, nicht? Die Luft, die Ihr atmet, das Gras
unter Euren Füßen, die Tiere um Euch herum - sie alle entstammen einem Wesen;
den ersten aller Lebewesen dieser Welt: die Tordrachen. Durch sie fließt das
Blut des Lebens und des Todes. Leben und Barmherzigkeit, doch auch Pest und Tod.
Durch sie allein lebt Ihr und Euer Herz schlägt durch ihren Willen. Doch so
ruhig diese Idylle auch wirkte, so wart Ihr es auch, die versuchten andere zu
unterdrücken und ihr Leben für Euch zu beanspruchen. Ihr verstießt Eure Brüder
und Schwestern, schicktet sie in die Verdamnis des Ostens, dahin, wo nichts
lebte. Zoget Mauern um Euch herum, um Euch vor ihrem Zorn zu schützen und Euch
vor Feinden zu verstecken. Doch dürsten ebenso die anderen Völker nach Macht und
das ist es, was den eigentlichen Willen des Blutes schwinden lässt, bis es
keinen anderen Weg mehr sieht, als Euch zu beseitigen und zu bändigen. Sie
werden Euch wie auch uns wie Tiere dressieren und Euch den wahren Sinn dieses
Lebens lehren. Schon einmal ist es passiert: eine Krankheit zog durch die Lande,
ein Gräulel, und vernichtete beinahe alles und jeden. Niemals würde es ein
Heilmittel dagegen geben; ebenso würden die großen Städte und Mauern fallen, bis
man die Ältesten der Völker in kleine Dörfer schicke um dort von vorn zu
beginnen. Diese würden sich erneut mehren, doch um ihr altes Verhalten
durchzubringen, würden sie zu alt sein und bald sterben. Jeder, der diese
Krankheit erlitt, erfuhr Qualen, wie man sie nicht einmal in Eurem Krieg kennt.
Erkannte man diese doch an schwarzen Beulen am ganzen Körper und nannte sie den
Schwarzen Tod. Und dann wird Friede herrschen. - Ein ewiger Kreislauf. So steht
es geschrieben, so ist es. Seht Euch vor und beendet es, bevor es zu spät ist."
So endet die Schrift, welche zum Ende hin immer verblichener wirkt und Euch das
Augenlicht schwindet...
Mit einem lauten Schrei wacht Ihr auf. Ihr seid am ganzen Körper total
verschwitzt und spring sofort von Eurem Bett auf. Ihr öffnet die Tür worauf Euch
ein kalter Hauch entgegen kommt und Ihr die schöne Weihnachtsbeleuchtung in der
Stadt erblickt. Ihr geht einige Schritte, doch scheint dies nur von kurzer
Dauer: an den Mauern sitzen schwache Menschen, sie schauen zu Euch auf und
husten stark. An ihren Hälsen erkennt Ihr schwarze Geschwulste. Ein Flüstern
setzt sich in Euer Ohr, selbiges wie aus Eurem Traum: 'Es beginnt. Ihr seid zu
spät.' verstummt es mit schallendem Gelächter...
Knopf drauf, Faden festziehen, Knopf drauf, Faden festziehen, Knopf drauf, Faden
festziehen...
So schaut der Arbeitstag der Weihnachtselfe Nellas aus. Jeden Tag das Gleiche,
jeden Tag am gleichen Fließband. Aber sie tut es gerne! "Für die Kinder" sagt
sie immer und geht Tag für Tag fleißig an die Arbeit.
Heute ist jedoch etwas anders, heute stimmt etwas nicht am Nordpol.
Normalerweise begrüßt der Weihnachtsmann jeden Elfen, aber heute hat ihn noch
keiner gesehen. Nellas hat sich zunächst dabei nichts gedacht und ist einfach
wie immer an ihr Fließband gegangen. Viele Stunden war alles wie immer, doch
plötzlich hört man ein lautes Krachen aus einem der anderen Fabrikgebäude. Alle
Elfen laufen schnell hin und finden nur noch zerstörte Maschinen vor. Kaum ist
Nellas eingetroffen, kommen mehrere Trümmer aus einer Ecke angeflogen und man
sieht im auffliegenden Staub kurz einen roten Mantel aufblitzen. Langsam lösen
sich wieder die Schwaden und alle können sehen, dass inmitten der der zerstörten
Fabrik der Weihnachtsmann steht. "Weihnachtsmann!!!" rufen die Elfen und laufen
auf ihn zu. Doch dieser zückt plötzlich einen riesigen Hammer und stürmt vor.
"WOAAAHHH!!!!" brüllt er und springt über seine Gehilfen hinweg und verschwindet
in die Kälte des Nordpols.
Nellas: "Wa.. Was ist mit unserem Weihnachtsmann passiert?"
Liebe Community,
der Weihnachtsmann ist böse geworden und erscheint morgen, am 22.12.13, auch in
der Welt von Champions of Regnum. Besiegt ihn um ihn wieder zu klaren Verstand
zu bringen und das Weihnachtsfest zu retten. Ihr werdet ihn an euren jeweiligen
Reichstoren vorfinden, doch seid gewarnt! Der Weihnachtsmann verfügt über
magische Kräfte!
In Alsius taucht der böse Weihnachtsmann um 18:00 Uhr auf, in Ignis ist er um
18:35 Uhr und Syrtis besucht er 19:10 Uhr.
Mit freundlichen Grüßen
Euer Champions of Regnum Team
Und denkt daran: heute gilt es,
den bösen Weihnachtsmann zu töten!
In Alsius taucht der böse Weihnachtsmann
um 18:00 Uhr auf, in Ignis um 18:35
und in Syrtis um 19:10.
Ungewöhnliche Weihnachten (Teil 1)
Lange hatte man sich Gedanken gemacht. Wie konnte man dieses Weihnachten zu
etwas Besonderem machen? Zu etwas so Einzigartigem, wie es noch nie dagewesen
war und woran man sich auch in Jahren noch würde erinnern können. Große
Geschenke? Nein, das Zauberwort war besonders und nicht teuer. Eine große
Schlacht? Achwo, sowas gab es in Regnum doch ständig. Eine Party? Naja, wäre
nicht die Einzige, aber andererseits konnte man eine Party zu etwas Besonderem
machen.
Was brauchte man dazu? Einen geeigneten Ort, einzigartige Gäste und ein
Programm, was sich gewaschen hatte. Das sollte doch machbar sein, oder?
Ein paar kleine Pergamentrollen waren schnell beschrieben. In Scharen kamen die
kleinen gefiederten Helfer und trugen eben diese in die Welt hinaus.
So war auch Satarco aus seinen Grübeleien gerissen worden. Rasch war das
Pergament auseinander gerollt worden, die Zeilen überflogen. Super! Da war er
dabei.
In den folgenden Wochen gab es vieles, was einem aufmerksamen Beobachter ins
Auge hätte fallen können. Es begab sich des Öfteren, dass sich Monster einzeln
manchmal sogar in kleineren Gruppen zurückzogen. Grübelnd hinter Büschen und
Felsen verschwanden, die Köpfe zusammen steckend und tuschelnd Ideen, Wünsche
und Vorschläge austauschten.
Die Vögel Regnums waren geschäftig wie nie, trugen Pergamente hin und her. Man
sah sie auch viel weiter oben, verschwanden hinter den Wolken und so aus der
Sichtweite jener wenige, die etwas von Veränderungen zu murmeln begannen.
Albernes Tavernengeschwätz breitete sich auf den Gassen der Städte aus. Es wurde
von schlangenähnlichen Monstern gesprochen, die hoch oben auf ihre Beute
warteten. Absurditäten als Folge von zu vielem Zwergenschnapses? In den
Schneidereien verschwanden Stoffreste in unterschiedlichen Farben und Größen.
Auch die Schmiede berichteten von verschwundenen Dingen. Man vermutete bereits
eine Diebesbande hätte sich in den Städten Regnums verirrt. Andere vermuteten
eher, dass die alte Schneiderin spinnen würde, um ein wenig Aufmerksamkeit zu
erhalten.
Sollte es so einfach sein? Die Gerüchte zu einer Diebesbande nahmen weiter zu,
als selbst Schmuck der Weihnachtsbäume in den Häusern verschwand. Nie viel, mal
eine Kugel hier, eine Schleife dort, manches Mal auch eine Kerze.
Das Weihnachtsfest rückte näher und näher, ob Zwerg, Mensch, Elfen oder Moloks..
sie alle zogen sich in ihre Häuser zurück, ein besinnliches Fest im Kreise von
Familie und Freunde. Die Waffen waren an diesem Abend niedergelegt worden . Die
Arbeiten waren beendet und nun hieß es besinnliche ruhige Feierlichkeiten zu
erleben. Oder?
Draußen herrschte alles andere als Ruhe. Die Kreaturen von Regnum machten sich
auf dem Weg. Egal ob Igneo, Golems, Käfer, Schlangen, Orks, Trolle, Geister,
Wölfe oder was auch immer. Sie alle strömten einem Ziel entgegen. Einen Ort, der
nicht erst lange gesucht worden war. Schließlich war nicht jeder so frei.
Die Gruppen wurden größer und größer umso näher sie kamen. Immer wieder stießen
weitere Wesen dazu, vereinten sich in freudiger Erwartung. Quasselten über
dieses und jenes, während die Welt sich zu leeren schien.
Ein verstummen der Töne erfolgte erst, als jene Thorkuls Vulkan erreichten. In
Massen strömten sie dem schmalen Weg hinunter, fasziniert von dem einst so
tristen Ort.
Überall waren Fackeln, in den Boden getriebene Stäbe hielten Leinen mit Wimpeln
in allen erdenklichen Farben. Mehrere bunte Weihnachtsbäume waren aufgestellt
worden. Baumstämme von Ästen und Borke befreit dienten als Sitzflächen. Am Rande
war eine Bühne aufgebaut worden, mit einem Rednerpult in der Mitte.
Ein Witzbold wohl war es gewesen, der zwischen den Wimpeln auch gelegentlich
einen Mistelzweig angebracht hatte. Feuerschein, fröhliche Farben überall, dazu
die fast schon gemütlichen Sitzrunden unterbrochen von verschieden großen
Weihnachtsbäumen. Eine Location die man so den Monstern wohl nicht zugetraut
hatte.
Und alle waren sie gekommen, auch die namentlich bekannten wie Aysor, der sich
ausgerechnet mit Jidenah zusammensetzte. Die Beiden schienen ein wirklich
interessantes Gespräch zu führen.
Erst als nur wenige vereinzelte Nachzügler in dem erkalteten Vulkan eintrafen,
erhob sich schließlich Gorlak und trag auf das Podest. Meine lieben Freunde,
ich freue mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Sein Blick glitt über
diese bunte Mischung sämtlicher Kreaturen Regnums, selbst Alasthor und Vesper
hatten sich eingefunden. Wenn auch etwas oberhalb des eigentlichen Geschehens,
wäre es sonst wohl viel zu eng geworden.
Wir haben uns heute hier versammelt, um eine neue Tradition ins Leben zu
rufen
Es war bereits zu fortgeschrittener Stunde, die ersten Gäste hatten sich bereits
reichlich an den Getränken bedient, als Gorlak seine Rede endlich beendet hatte
und ein dumpfes Aufprallen die Erde zum beben brachte.
Tenax war mit etlicher Verspätung dann auch mal eingetroffen und kam durch den
schmalen Spalt in das Innere des Vulkanes. Eine überdimensionale Weihnachtsmütze
zwischen den Hörnern. Kein Wunder, das sich die Aufmerksamkeit aller auf ihm
befand. Rasch hob er eine Pranke und grüßte so in die Runde. Leider übersah er
dabei die Nähe zu einem der kleineren Weihnachtsbäume, der mit Klirren und
Knacken unter der Pranke zusammengestaucht wurde.
Nun gut, es war ja nicht der einzige Weihnachtsbaum. Huch Wenigstens hatte
sich kein Splitter seinen Weg zwischen die Schuppen gesucht.
Er gesellte sich zu seinen beiden Kompagnons, etwas oberhalb des eigentlichen
Geschehens, um nicht zu viel Platz zu verschwenden.
Aber nein, das sollte natürlich nicht alles sein. Es gab die eine oder andere
lockere Runde in der Weihnachtslieder zur Einstimmung gesungen wurden. Aber das
eigentliche Programm war ein anderes. Es wurde kleinere Sketche aufgeführt.
So zum einen auch das Märchen Rotkäppchen. Eine Neuverfilmung der besonderen
Art. Hellu tauchte fröhlich hüpfend auf der Bühne auf, einen roten Umhang über
den Schultern. Er bekam einen Korb mit Gebäck und Wein, die er Evendim brachte.
Letzterer lag bereits verkleidet in Großmutters Bettchen und der edle Jäger
tauchte in Form von Satarco auf.
Es war jedoch nicht die übliche Geschichte, die dort vorgespielt wurde. Es war
eine illustre Version mit vielen Lachern, so zum Beispiel, als der Jäger nicht
mutig ins Geschehen stürzte, sondern vielmehr über seine eigenen Beine stolperte
und so am Ende auch den bösen Wölf besiegte.
Natürlich dürfte auch die Geschichte der drei Weihnachtsengel nicht fehlen.
Thorkul, der eh nicht viel Bewegungsfreiraum hatte war der verbitterte Ebenezer
Scrooge, der zunächst von einer Geisterschlange die vergangenen Weihnachten
gezeigt bekam, dann erschien Krontaron und zu guter Letzt ein Bär. Schon alleine
dies war ein Anblick wert oder nicht? Besah man die Geschichte genauer, konnte
man auch hier immer wieder kleinere Änderungen erkennen.
Und das Gelächter und Gekicher der Zuschauer tat sein übrigens. Aber nein, es
war auch nicht das Programm, was die meiste Aufmerksamkeit erregte. Nein es war
wohl das Ganze, was sich hier abspielte.
Ungeachtet von Stärke und Ausrüstung trafen sich hier alle nur erdenklichen
Wesen um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Jeder erhielt eine Kleinigkeit als
Geschenk und Erinnerung an ein großartiges Fest.
Und genau das war es auch. Man lachte und trank, redete und viel sich in die
Arme. Auch die Mistelzweige blieben nicht ungesehen. So kam es schon zu der
einer oder anderen Begegnung unter einem solchen. Mochte es ein Ork sein, der
einen Käfer hochhob, um diesem einen Schmatzer zu verpassen oder auch ein Troll
und ein Geist.
Man genoss die Fröhlichkeit und die Ruhe, ja man konnte wohl von Ruhe sprechen,
denn niemand war in der Nähe, der eine Waffe in die Hand nehmen würde. Es war
friedlich und lustig.
Und war es nicht das, worum es sich bei Weihnachten drehen sollte? Fröhlichkeit
im Kreise der Lieben. Freunde und Familie in illustrer Runde. Vergessen sind die
Sorgen des Alltags, der Stress und die kleinen Unannehmlichkeiten die einem
ständig über den Weg zu laufen schienen.
Wir wünschen euch:
Besinnliche Lieder, manch´ liebes Wort,
Tiefe Sehnsucht, ein trauter Ort.
Gedanken, die voll Liebe klingen
und in allen Herzen schwingen.
Der Geist der Weihnacht liegt in der Luft
mit seinem zarten, lieblichen Duft.
Wir wünschen Euch zur Weihnachtszeit
Ruhe, Liebe und Fröhlichkeit!
(unbekannt)
Euer Champions of Regnum Team