bekannt ![]()
Beiträge von Weed
- Verbesserter Text
-
-
-
’’Das Ganze war wirklich gut geplant und eigentlich auch gut umgesetzt. Wir marschierten in kleinen Gruppen zur Mauer hin, keiner hatte nennenswerte Zwischenfälle oder gar Verluste erlitten bei der Verschiebung. Ein stolzes Heer sammelte sich vor euren Toren, bereit zu morden, plündern und schänden. Die Schlachtformation wurde eingenommen und es lief auch alles nach Plan. Das äussere Tor fiel innert Sekunden und wir strömten in die Mauerfestung, da war das Ende schon fast abzusehen. Einzig die Mitte der Formation behielt ihre Stellung und wir Anführer konnten die Soldaten davon abhalten, die spärlichen Alsen zu jagen und morden. Leider sahen nicht alle Offiziere unserer Armee dies genau so. Die beiden Flügel, die eigentlich eine Zangenbewegung ausführen sollten, lösten sich auf und hetzten alle samt den Alsen nach. Wir hatten somit nicht mehr eine Hufeisenform, sonder zwei hintereinander gestaffelte Linien. Kaum war die Formation in Auflösung, öffnete sich das innere Tor und unzählige Krieger stürmten den Hof. Oben auf der Zinne waren plötzlich zig Bogenschützen und deckten uns mit einem gewaltigen Pfeilhagel ein’’
Seine Stimme zitterte vor Wut und die Hände waren wieder zu Fäusten zusammen gepresst, ohne dass es Harry wahrnahm. Er schluckte zwei, drei mal leer und fuhr fort. Doch seine Stimmlage änderte sich erneut, Wut und Hass rückten in den Hintergrund und Trauer machte sich darin breit.
’’Ich versuchte trotz dem Chaos, dass nun herrschte, meine Leute zusammen zu halten und den Rest den Clans in der Mitte zu treffen… Doch wir hatten keine Chance… Wie ein Sandsturm kamen die Zwerge und Ziegen über uns… innert Sekunden waren wir alle im Nahkampf verwickelt… jeder mindestens vier Gegner vor sich…. Und dann die Bogenschützen auf der Zinne….. Odin, wie er Mona noch retten will… Durchbohrt von unzähligen Pfeilen, selbst dann hatte er noch gelächelt…. Rah die Gurke…. Sein Lachen, seine Lebensfreude und seine Unbekümmertheit werde ich vermissen, ausgelöscht durch alsische Äxte….. Mona selbst… ich war so nahe… ich konnte sie beinahe berühren…. Und doch lag schlussendlich ihr Kopf vor mir im Dreck… Abgetrennt durch einen gewaltigen Barbar… Dieses Gefühl…. Absolut hilflos zu sein…. Nichts mach zu können…. Mitansehen wie seine Freunde abgeschlachtet werden….. Wie lange ich untätig im Morast gekniet bin, weiss ich nicht… Ich spürte nur noch einen grausam Schlag in der Seite und das Licht wurde ausgelöscht….’’
Einige Tränen rollen über seine Wangen, als er einen Moment unterbricht und die Augen schliesst. Dankbar dafür, dass Sansa in dem Augenblick schweigt und nicht versucht ihn zu trösten.
’’Entschuldigt mich für mein Verhalten….. Ich erwachte neben zahlreichen Leichen meines Volkes. Wohl zu meinem Glück haben sie mich nicht gründlich untersucht, sonst wäre ich auch bei meinen Ahnen und würde mit ihnen Met trinken….. Zwei Knechte luden gerade die Körper auf einen Wagen, wohl um sie zu verbrennen. Wie genau ich dies mit meiner Wunde gemacht habe, kann ich nicht erklären. Auf jeden Fall wartete ich einen günstigen Zeitpunkt ab, hörte nur noch die Schritte einer Person, wie sie den Körper neben mir hochhob. Einige Augenblicke später spürte ich seinen Atem über mir, als er sich zu mir hinunter bückte. Der Alse war wohl zu überrascht, ich konnte ihn überrumpeln, sein Doch entwenden und ihn in seinem Hals versenken. Den Wortfetzen nach, die ich verstanden habe, hattet ihr die Waffen und Rüstungen in eine nahe Stadt bringen lassen. Diese Information und die Tatsache, dass das Tor wieder geschlossen war, brachten mich dazu weiter ins Landesinnere abzuhauen. Von weitem sah ich noch wie das Reichstor geöffnet wurde, war aber schon zu weit weg und der Gedanke, meine Sachen in den Händen eines Alsen zu wissen, trieben mich weiter in den Wald hinein, wo ihr mich gefunden habt….. Ihr denkt jetzt bestimmt, vergiss doch die Waffen und währt ihr lieber geflohen. Doch die Sachen sind Erbstücke meiner Familie, aus einem Metall geschmiedet, welches man kaum findet. Meisterliche Handwerkskunst, wie sie heute nicht mal die besten Schmiede aller Reiche noch hinkriegen. Lieber sterbe ich, als die Waffe und die Rüstung aufzugeben.’’
Langsam beruhigt sich Harry wieder innerlich, unterdrückt den Hass und die Wut auf sein eigenes Volk, selbst die Trauer um seine Freunde lässt er nur kurz gewähren. Das Andenken seiner Kameraden ist in ihm Verankert und Zeit zum Trauern kann er sich nehmen, wenn alles vorbei ist.
’’Nun Sansa, mein Ziel ist es, meine Dinge wieder zu beschaffen und das Reich zu verlassen…Doch…. Ich weiss ja nicht, was ihr mit mir vorhabt….’’
Neugierig und gespannt blickt er ihr in die Augen und versucht darin etwas zu erkennen oder heraus zu lesen. Doch die alsische Ritterin hatte sich gut im Griff und gab ihm nichts durch ihre Augen oder Gesicht preis. -
och is doch nix schlimmes..
du machst doch nur den stumpfen Iggen im chat Beine, wie der bauer mit der peitsche seine Ochsen
bzw: Bekannt
-
Commander Sunny

im iggenchat ne zunge wie ne ochsenpeitsche

-
Feindliche Ziege, ähhhhh Zwerg, ähhhh Weib

-
jez glaub igge, kann dose besser spielen als die meisten anderen, sonst ka....
next: Bulldozer
-
joa noch mal an barbara ziehen, kopf runter und durch die mitte, was?

-
ein paar leckerbissen des CH-Rap
paar@ohrä - diräkt vo dä suva
http://www.youtube.com/watch?v=EcbNKxqiGOw
spoomann - ganjafeld
http://www.youtube.com/watch?v=yQesTwDlnE4
Luut und Tüütli - as chäntends Bärgä versetzä
http://www.youtube.com/watch?v=tJM-lZiTiak
Fogel - Heeey, Hoooh
http://www.youtube.com/watch?v=QfFkKOQfOkE
HmK & dae Wue - Traktor Raicing
http://www.youtube.com/watch?v=A_iXYjcHQyA</a>Breitbild - gimmer as Mic
http://www.youtube.com/watch?v=YKUCUqOSo58
PVP - Nüt
http://www.youtube.com/watch?v=tG-BFfR3tSk
ein letzter für alle Aargauer und Züri-Haters

-
nur zu

ich hab n dickes Fell, anderhalb jahre aktive Sterbehilfe härtet ab

-
alle hacken auf greeny rum

lasst den doch mal, bong rauchen schädigt halt

-
MOIN

-
’’Als wir das erste Mal die Syrten sahen, wie sie einen Drachen vor unserem Reichstor gerufen hatten, rutschte den Verteidigern von Ignis das Herz tief in die Hose. Panik machte sich auf den Mauern breit und nur noch die standhaftesten und kampferprobtesten Recken auf der Zinne. Doch selbst ihnen schlotterten die Knie beim Anblick der riesigen, grünen Echse. Die Niederlage war abzusehen und doch versuchten wir das Schlimmste zu verhindern was uns nicht gelang, die Reichsedelsteine waren weg’’
Einen Augenblick lang schwieg Harry und dachte nach. Die Zeit in den unterirdischen Bibliotheken, die sich unter dem Sand der Wüste verstecken. Sammlungen von uralten Schriften und Bücher einer längst vergangen Ära.
’’Daracan, unser ach so geliebter Herrscher von Ignis, tobte und spuckte Gift und Galle. Er wolle auch unbedingt solche Drachen haben. Sein Wort ist uns Befehlt und über Monate hinweg durchkämmten unzählige Suchtrupps die Wüste nach den Bibliotheken. Einige wurden schnell gefunden, andere waren so hoch mit Sand überdeckt, dass es lange dauerte, sie zu finden. In einer der letzten unterirdischen Hallen fanden wir, wonach unser König gierte. Keiner konnte die Schriftzeichen lesen, doch die Abbildungen von Drachen auf den Einbänden sprachen für sich. Die Schriften hatten wir, nur waren sie noch nutzlos. Solange keiner die Runen lesen konnte, war es nicht mehr wert als ein Haufen Pferdemist. Die fähigsten Magier brauchten Monate um mit der Schrift und der Sprache klar zu kommen und nochmals genau so lange um die Formeln und Anweisungen zu verstehen. Die Kunst des Drachenrufes ist anscheinend hochgradig Anspruchsvoll, ein kleiner Fehler, ein Wort falsch ausgesprochen und der Drache wendet sich gegen einen selbst’
Erschöpft schwieg Harry, erhob sich mühsam und ging zum Bach hinüber seinen Durst löschen. Sansa folgte mit den Augen seine Bewegungen und immer wieder, wenn die Schwäche ihn ergriff und seinen Körper taumeln liess, zuckte ein Lächeln über ihre Lippen. Die Kehle befeuchtet, setzte sich Harry wieder an die Hausmauer und fuhr fort mit der Erzählung.
’’Endlich war es soweit, die Priester von Daracan hatten sich die Formeln eingeprägt und in ihre Erinnerung eingebrannt. Die Planung für den Feldzug konnte beginnen. Daracanentschied sich für das Reich Alsius, in der Annahme sie seien geschwächt durch den Krieg mit den Syrten. Trotz aller Heimlichkeit und Geheimniskrämerei, irgendwie sickerte die Information zu euch Alsen hindurch. Vermutlich ein Spion von eurer Seite her…. Ist jetzt aber auch egal und nichtig. Auf jeden Fall sammelten wir uns, nach dem die Planung abgeschlossen war, vor dem alsischen Reichstor. Jeder wusste was er zu tun hatte, wo seine Position ist, wer sein nächster Vorgesetzter und so weiter und so fort’’
Die Erinnerungen an die Szenen vor der Schlacht sind bei Harry vollkommen noch da, nur das Zeitgefühl schien ihm abhanden gekommen zu sein. Wütend ballt er seine Hände zu Fäusten, so fest, dass sich seine Fingernägel in das Fleisch seiner Handballen tief einkerben. Ein kleines Rinnsal Blut läuft seine Lebenslinien hinunter und tropft langsam aus seinen Fäusten. Sansa hatte dies natürlich alles mitangesehen und wollte aufspringen. Doch eine Handbewegung von Harry
zeigte ihr, dass sie sich nicht bemühen solle. Er öffnet die Fäuste wieder und streckte ihr die Handflächen entgegen und nahm seine Erzählung wieder auf.
’’Bemüht euch nicht…. Sind nur acht kleine Kratzer, wenn mich die Wunde an der Seite nicht umbringt, dann dies auch nicht… Ausserdem soll es als Mahnmal für mich selbst dienen…. Als Mahnmal, nie wieder auf die Art und Weise Freunde zu verlieren….’’
Sein Blick veränderte sich, verhärtet und doch traurig, scheinbar weit in die Ferne entrückt. Sansa liess ihn gewähren und stupste Harry doch noch an, als es ihr nicht mehr ganz geheuer war. Ohne auf die Berührung zu reagieren oder das sich seine Augen wieder in die Gegenwart zurück finden, spricht er nach einigen endlosen Augenblicken weiter. Seine Stimme hatte sich auch verändert, einen Hauch von Trauer schwingt mit, doch wirklich deutlich daraus hörbaren waren Wut und Hass. Erschrocken über die Stimmungsänderung bei Harry, liess sie ihn in Ruhe und lauschte stumm. -
Mit beiden Schalen in der Hand trat Sie wieder hinaus zu Harry, gab ihm eine in die Hand und setzte sich neben ihn und fing an zu Essen.
„Erzählt mir, was ist passiert? Die Schlacht an der Reichsmauer?“
Interessiert lauschte Harry den Erzählungen der alsischen Ritterin. Die Sonne wärmte sein Gesicht und ohne dass er es wollte, fielen ihm die Augen zu. Ein unsanfter Tritt riss ihn aus dem Halbschlaf zurück. Verwirrt blickte der Ritter um sich, die kurze Zeit des Schlummerns reichte aus, damit er einen Moment lang nicht wusste, wo er war. Die Hände in die Seite gestemmt und trotzdem mit einem belustigten Gesichtsausdruck stand Sansa über ihm, fragte noch etwas, doch bevor Harry antworten konnte, verschwand sie im Haus. Allmählich entspannten seine Muskeln wieder, die Jahre des Kampfes hatten gewisse Reaktionen seines Körpers automatisiert, innert Sekundenbruchteile Kampfbereit sein zum Beispiel. Selbst wenn der Leib geschwächt ist und sicherlich nicht fähig eine Waffe zu führen, macht er genau das, was er in heftigen Schlachten und Duelle, Training und Jagten gelernt hatte. Seine Gedanken wurden vom Knarren der Tür unterbrochen und Sansa trat mit zwei Schalen in der Hand wieder hinaus in die klare Luft. Sie drückte ihm Wortlos eine in die Hand und setzte sich wieder mit ein wenig Abstand neben Harry hin und lehnte sich zurück an die Wand. Einen Moment lang wandte sie ihr Gesicht mit geschlossenen Augen der Sonne zu und fing dann an zu Essen. Mit ihrem Löffel deutete sie dem Ritter an, ihr gleich zu tun und fragte, als sie den Biss runter geschluckt hatte
„Erzählt mir, was ist passiert? Die Schlacht an der Reichsmauer?“
Ohne aufzublicken, schaufelte Harry die Suppe in sich hinein. Lustlos waren die ersten Bissen noch, doch sein Magen sendete plötzlich Heisshunger aus und die Schale hätte noch grösser sein können, dachte er sich während er sie neben sich zu Boden gleiten liess. Einigermassen satt verschränkt er seine Arme hinter dem Kopf und schliesst die Augen. Er spürte die Blicke der zierlichen Ritterin auf sich, gespannt wohl auf seine Erzählung. Harry's Gedanken eilen von einem Punkt zu einem anderen. Im Kampf mit sich selbst, ein Teil von ihm weigerte sich, einer Alsin von der Niederlage seines Volkes zu erzählen, wo sie vermutlich sogar dabei war. Ein anderer Teil seines Ich empfand es als Schuld und wollte vor Dankbarkeit für die Hilfe etwas gut machen, auch wenn es nur eine Geschichte ist. Geplagt von Zweifel und Scham sass er reglos vor dem Haus, die Augen immer noch geschlossen. Nur wer sein Gesicht genau beobachtete, bemerkte das leichte Zucken um die Augen und Mundwinkel. Sansa liess ihm die Zeit und drängte ihn nicht dazu, insgeheim dankte er ihr dafür. Harry siegte über die Scham und die Zweifel, öffnete die Augen und sah einen Moment lang in ihr Gesicht. -
Mit Adleraugen beobachtete Sansa ihn, wie er sich an der Wand hochrappelte, sich versuchte zu Verbeugen, sich danach wieder hinuntersanken lies und anfing sich vorzustellen. Aufmerksam und Interessiert lauschte sie seinen Worten. Ein Ritter aus Ignis, wie bereits vermutet. Er schien Edel zu sein, momentan zwar nicht gerade gepflegt aber dennoch ein hochrangiger Ritter. Ihr Blick schweifte über sein Gesicht
„Mit Bartstoppeln übersät und Müdigkeit unter denn Augen sieht er nicht für das Schlachtfeld gefährlich aus“
Dachte sie bei sich und lies ihrem Blick weiter zu seinen grauen Haaren wandern…. graue Haare. Unwillkürlich verschwand ihr lächeln aus dem Gesicht und sie fragte sich, was dieser Ritter schon alles erlebt haben muss, so dass seine Haare schon ergraut sind. Ein Schaudern läuft ihr über den Rücken, doch schweifen ihre Gedanken wieder zurück an den Ort, wo sie ihn gefunden hat und erneut kommt sie nicht darum herum, seinen Willen und Verbissenheit zu bewundern.
'Mut scheint er zu haben'
Nachdem er fertig war sich vorzustellen, setzte auch Sie, rein der Höflichkeitsfloskel an und erzählte etwas über sich.
„Meine Name ist Sansa Schattenwolf, ich bin Ritterin, genauso wie es mein Vater einst war. Ich bin weder bedeutend noch ein Mensch der grossen Worte. Eine einfache Ritterin, die gern in die Schlacht zieht aber auch gern die Natur geniesst, wie man, so denke ich schwer an meinen Haus erkennen kann?“
Sie lies ihren Blick in der Umgebung schweifen und erzählte weiter
„Ich bin im Reich geboren und aufgewachsen, habe hier gelernt und hart Trainiert. Früh habe ich meine Eltern verloren und bin seither allein und abgeschieden. Ich mag es einfach nicht wenn man zu neugierige ist und zu viele Fragen gestellt bekommt. Ich hoffe Ihr versteht das?“
Ihr Blickt wanderte zu Harry , der bereits wieder mit geschlossenen Augen an der Wand lehnte. Etwas barsch trat Sie ihm ans Bein, worauf hin er sofort die Augen öffnete.
„Langweile ich euch so sehr oder seid ihr noch Müde von eurer Wunde?“
Belustigt setzte Sie sich auf, ohne auf eine richtige Antwort von Ihm zu warten und ging in Ihr Haus. Vor lauter Aufregung draussen hatte sie ganz ihre Suppe vergessen.
„Glück gehabt, nicht übergekocht.“
Dachte Sie sich als sie zwei Schüsseln vom Regal nahm und Sie anfing zu füllen. -
Ein Moment lang brauchte Harry, um die soeben erfahrenen Informationen zu verarbeiten. Langsam versuchte er aufzustehen, mit den Armen an der Hausmauer abgestützt, stemmt er sich mühsam hoch. Die Alsin wollte aufspringen und scheinbar helfen, doch der Ritter hob abwehrend eine Hand und sie unterbrach ihre Bewegung. Etwas unsicher stand er auf den Beinen, ohne sich noch an der Wand festzuhalten. Mit geschlossenen Augen wartet er bis die Schwindelgefühle weg sind.
’’Werte Alsin…’’
Umständlich und langsam verbeugt er sich vor ihr, wobei die Rippen wieder anfingen zu schmerzen.
’’Noch nie hab ich mich vor einem Feind verbeugt, geschweige den Bedankt… doch nun scheint es das erste Mal zu sein….’’
Mehr zu sich selbst, eher laut gedacht als direkt zu ihr gesprochen, scheint Harry einen Moment lang durch sie hindurch zu sehen.
’’Lasst mich euch kurz vorstellen, wie auch immer eure Pläne mit mir aussehen werden…. Habt dank für mein Leben und die Pflege, die ihr mir zugesteht… Ich wüsste nicht, ob ich in der gleichen Situation ebenso gehandelt hätte… Nochmals Danke… Ich schulde euch mein Leben oder was immer ihr wollt…’’
Wie ein alter Mann lässt sich Harry langsam mit dem Rücken an der Wand wieder zu Boden gleiten.
’’Tut mir leid, wenn ich mich nicht im Stehen vorstellen kann… Meine Beine wollen noch nicht ganz so wie ich will…. Nun denn, von meinem Vater bekam ich den Namen Harry. Meine Familie ist eine von vielen in Ignis, die schon seid Ewigkeiten in Altaruck lebt. Vielleicht habt ihr mal von meinem Vater gehört, Nathanael Weedson, bis zu seinem Verschwinden einer der besten Jäger des roten Reiches. Ich für mein Teil hab mich gegen die Bogenschützen gestemmt und bin ohne den Segen meines Vaters dem Ritterorden bei getreten…’’
Schweigend betrachtet Harry sie, sucht in seinen Erinnerungen, ob er das Gesicht nicht doch kennt. Gewisse Merkmale kommen ihm bekannt vor und trotzdem kann er die Bilder in seinem Gedächtnis nicht fassen. An die gigantische Schlacht im alsischen Reich dachte er nicht, an das Gemetzel, die Gräueltaten die er da gesehen hatte. Weder sein Volk noch die verhassten Syrten zeigten einen Funken von Gnade. Er erinnerte sich auch nicht an die Szene auf dem Dorfplatz, an das kleine Mädchen, welches sich weinend über der Leiche ihrer Mutter beugte, an den Syrten, der ihr seinen Speer in die Schulter trieb. Er war damals zu weit weg, sie hörte ihn nicht, warum er sie zu warnen versuchte, weiss er heute noch nicht. Was an diesem Tag erlebt und gesehen hatte, widerte ihn zu tiefst an. Er sah wie der dreckige Elf seinen Speer in die Schulter des Mädchens trieb und dabei höhnisch lachte. Die Kleine lag über ihrer Mutter, er konnte nicht sehen ob sie noch
lebte oder Tod war. Harry erreichte den Syrten endlich, tritt ihn in den Rücken und rammte seine Waffen in den ungeschützten Hals. Weitere Feinde tauchten am anderen Ende des Platzes auf und der Ritter hatte keine Zeit sich um das Mädchen zu kümmern, er musste seine Leute wieder finden, bevor die Syrten überhand nahmen und ihn in dem Dorf einschlossen. -
Schweigend und mit Misstrauen in den Augen sieht die Alsin Harry an. Ein leichtes Unbehagen breitet sich von seinem Magen her aus und aus irgendeinem Grund hatte er plötzlich Angst um sein Leben. Obwohl sie keine Anstalten machte das Schwert oder zumindest den Dolch zu ziehen, verstärkte sich das Empfinden, je länger sie schweigend und ohne mit einem Muskel zu zucken neben ihm steht. Ohne ihn aus den Augen zu lassen, geht sie auf einmal um Harry herum und kniet sich neben dem Ritter auf den Boden. Ohne das er es wollte, zuckte er zusammen, als sie mit sanften Finger seinen Verband untersuchte. Jeden Augenblick erwartete er, dass sie den Dolch zückt und mit einer fliessenden Bewegung das Eisen in seiner Brust versenkt. Doch nichts dergleichen geschah. Sie schloss ihre Untersuchung ab und setzte sich mit ein wenig Abstand neben den Ritter hin. Sie zog die Beine nahe an den Körper, schlang die Arme darum und starrte einige Augenblicke in die Ferne. Überrascht sieht Harry sie an, als sie plötzlich einwandfrei in seiner Muttersprache anfing zu sprechen.
’’Warum? Warum? Die Frage hab ich mir auch schon gestellt, seid versichert Herr Ritter. Ich frage mich immer wieder, was ich hier mache. Ihr überfällt uns, schändet das Land und die Leute… Und ich weiss nichts besseres zu tun, als einen von euch roten Teufeln zu retten und pflegen…’’
Die Überraschung ändert sich schlagartig in Schrecken um. Die Augen der Alsin glühen einen Moment lang auf. Hass und Trauer, Wut und Unverständnis, Mut und gleichzeitig Angst glaubt Harry darin zu sehen. Doch sie fasste sich schnell wieder, wendete ihren Blick kurz von ihm ab und fährt dann fort. Erleichtert schweigt Harry und hört aufmerksam zu. Ihr Ignesich war beinahe perfekt, nur ein leichter Akzent schwingt in ihrer Stimme mit.
’’Wie soll ich das erklären… Ich habe euch im Wald entdeckt und beobachtet…. Ich war beeindruckt, wie sehr ihr gegen den Tod gekämpft habt. Mit dieser schrecklichen Wunde an der Seite, habt ihr euch noch diese Stecke bis in den Wald geschleppt. Ich hab schon Krieger an wesentlich kleineren und unbedeutsameren Wunden sterben sehen, wie sie vor Schmerzen schreien und weinen. Von euch kam nicht ein Laut über die Lippen, selbst als ihr euch über die Lichtung geschleppt und das Moos auf die Wunde gepresst habt. So im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass ich euch bewundert habe in diesem Moment. Mein Dolch ruhte schon über eurem Herzen und war bereit, Haut, Fleisch und Knochen zu durchdringen, um eure rote Lebensflamme auszulöschen…..’’
Einen Augenblick lang unterbricht sie sich, blickt Harry in die Augen, als wolle sie seine Reaktion abwarten. Doch der Ritter sass scheinbar regungslos und unbeteiligt neben ihr. Anders als sein Äusseres ahnen lies, rasten seine Gedanken durch die Hirnwindungen, knüpfen da und dort Verbindungen, um sogleich wieder verworfen zu werden. Ihm wird schlagartig bewusst, wie knapp er an dem Tod vorbei geschrammt ist. Nicht die Wunde, nicht die gebrochenen Rippen oder sonstigen Blutungen, nein diese Alsin neben ihm entschied über sein Leben und hat es immer noch in ihrer Hand.
’’Doch ihr hattet Glück, ich brachte es einfach nicht über das Herz, soviel Lebenswille und Entschlossenheit einfach zu beenden. Für das was danach kam, würden mich wohl alle von meinem Volk jagen und foltern. Ich lud euch auf mein Pferd, schaffte euch hier hin und säuberte eure Wunde, salbte sie ein und legte einen Verband an. Mehr gibt es nicht zu erzählen…’’ -
Alter fehlt euch nicht iwie die Ag auf Hose, Verf auf Sp und Bp etc? Finde allein für die Ag lohnt sichs Elite/Erobererzeug zu nehmen
man merkt du hast nicht wirklich ahnung von ritter
ob 10 verf oder nur 7 mit drachen rüssi.. und die 5 ag auf der hose... naja macht den braten nicht feiser... lieber die 15 % phys 
-
Luzzii gern gesehener Feind

-
Morgen zusammen :pinch: scheiss montag